Zeitungsartikel Mai 2014

... und wieder eine Publikation die wir sehr unterstützen:

Zeitungsartikel
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Haben sie gewusst dass:

Informationen, Uni Zürich - Tierschutz

 

... gestresste trächtige Weiben aggressivere Babys zur Welt bringen. Das Verhalten insbesondere auch der weiblichen Tiere vermänndlicht wird - sprich: Weibliche Jungtiere die von einem gestressen Mami geboren werden verhalten sich oft wie Männchen. Dies kann dazu führen, dass sie im Rudel  Unruhe stiften, andere Rudelmittglieder besteigen wollen und auch die Sprache von Männlichen Artgenossen übernehmen (Gurren ....)

Rudels mit solchen Tieren sind selten harmonisch.

 

Was stresst denn trächtige Tiere. In erster Linie ist es, wenn sie ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung werfen müssen. Wenn sie sich mit Wechsel von Tieren oder Umgebung während der Trächtigkeit auseinandersetzen müssen (Babystatinen, Babyetagen)... Stresshormone werden vom Muttertier ausgeschüttet und erreichen durch den Blutkreislauf die Babys im Bauch.

Weibchen sollten ihre Jungen in ihrem gewohntem Rudel austragen und gebären dürfen.

 

... Tiere die in einem grossen Rudel aufwachsen sich ohne Probleme in einem anderen Grossrudel zurechtfinden (stresslos). Sie lernen so automatisch den Umgang mit verschiedenaltrigen Tieren - sprich sie haben die Chance sich so gut sozialisieren zu können.

Für uns Züchter heisst das: keine Babyetagen - die Jungtiere sollen im gemischten Rudel zur Welt kommen.

Vorteil: gut sozialisierte Tiere und die Möglichkeit auch toll funktionierende Kastratengruppen einzurichten!

Nachteil: Das Züchten ist anstrengender. Die Babys müssen besonders in den ersten Tagen gut überwacht werden. Die Kontrolle erweisst sich als zeitintensiver. Es ist kaum möglich bei dem Zuchtaufwand massenhaft Jungtiere zu züchten - was wiederum ein Vorteil ist!

 

 

... wenn sie ein Tier alleine halten - was  sowieso verboten ist,  seine Herzfrequenz trastisch ansteigt und so gesundheitsschädigend für das Tier ist! Wen ihr Tier krank ist, ist es auf keinen Fall ratsam, es alleine abzusperren, also keine Einzelquarantäne! Unter diesem emotionalen Stress (welcher sich direkt körperlich auswirkt - hohe Herzfrequenz) wird der Heilungsprozess negativ beeinflusst werden, sprich ihr Tier gefährdet!