Tagebuch/ Informationen 2017

24. Dezember

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Wir hatten Ende Oktober die letzten Babys dieses Jahres. So wurde es auch etwas stiller im Gehege. 

Lubomjr ist nun kastriert in die grosse Gruppe gewechselt. Er wusste nicht wie ihm geschieht und hatte besonders etwas dagegen die vielen Weibchen mit Marvin zu teilen. Alsbald vertrieb der den älteren Kumpel und wir dachten, dass wir handeln müssen. Nun hat sich die Situation etwas beruhigt - Marvin wird immer noch vertrieben, aber nicht mehr explizit gesucht und gejagt. Unser Gehege ist so gross und sie haben verschiedene Ställe, so warten wir mal ab und werden den Lubomjr allenfalls mit Jungtieren auf den Frühling hin platzieren.

Magalie wurde 6 Jahre alt - sie ist nun die älteste im Rudel. Der Jüngste ist Basil, ein Baby von Luise welches den Winter noch bei uns verbringen wird. 

Babys wird es wieder auf den Frühling geben. Mit unserem jungen Bock Ferdinand.

 

Dieses Jahr hatten wir 8 Würfe, 29 Jungtiere - davon waren 19 Jungs und 10 Mädels - das hat uns dann auch bewogen den Bock zu wechseln. Es ist einfach immer schwieriger Jungs gut zu platzieren als Mädels. Nun hoffen wir auf gesunde Babys im 2018 und wünschten uns eine bessere Quote als in diesem Jahr.

Wir freuen uns aber sehr, dass wir kein Baby verloren haben und alle gesund zur Welt gekommen sind.

4.November

Impressionen aus dem Gehege heute!

Oktober 17

Ferdinand wir immer hübscher und wir freuen uns ihn als den neuen Deckbock einzusetzen - im Frühling werden die ersten Würfe von ihm fallen :-) wir sind ja gespannt.

31. Oktober

Es läuft rund bei uns. Die Jungtiere wachsen und wir bewundern die beiden jungen Mamis wie gut sie das machen. In 3 Tagen werden die Bubis bereits kastriert.

Dann ist heute noch Marcy zu uns gestossen - ein wunderschönes Magpie aus der Zucht von Gabi Renggli.

Die Tage werden kürzer und auch kälter. Zwischendurch geniessen wir die tolle Herbstsonne und das intensive Licht. Auch die Tiere geniessen die wärmenden Sonnenstrahlen und legen sich, wie um die Wärme für den Winter zu speichern, in das wärmende Sonnenbad.

Marcy grad angekommen und frisst inmitten des Rudels
Marcy grad angekommen und frisst inmitten des Rudels
Marcy - herzlich Willkommen
Marcy - herzlich Willkommen

18. Oktober

Herbstsonne im Gehege - wunderbar dieses Licht. Alles erscheint in einem goldenen Licht. Das wollten wir so mit Magalie festhalten.

In der Landliebe ist ein Artikel erschienen über Meerschweinchen Binda - wichtige Punkte werden erwähnt und vieles hätten wir noch anfügen können - aber da müssen wir allenfalls selber mal ein Buch schreiben mit tollen Fotos :-)

Immer noch sind wir am warten auf die Babys von Luise - sie ist kugelrund - dies wird ein grosser Wurf werden.

Wilma hat bereits geworfen und geniesst ihr Mutterglück.

Wir werden dann, wenn alle Babys da sind mit Fotos informieren.

29. September

Wir vergrössern die Jungs Gruppe - zur Zeit sind Henry und Jim Knopf bei Lubomjr und Marvin - heute ist zudem auch noch Ferdinand bei uns eingezogen.

28. September

Luise und auch Wilma sind trächtig. Sie können ab dem 10.10 werfen. Für Beide ist es der erste Wurf - was natürlich immer total spannend ist. 

Waika und auch Pauline sind ins Rudel zurückgekehrt. Wir freuen uns über die beiden Damen. Anfangs war es im Rudel aber ganz schön zickig. Die Beiden haben in einer 4 er Gruppe gelebt - nachdem eines der älteren Tier verstorben sind - war es nur noch eine 3 er Gruppe. 

Unglaublich wie sich Tiere - sie waren ein Jahr weg - sich wieder neu orientieren müssen. Sprich: das muss ganz schön stressig für sie gewesen sein Pauline hat den Angriff gewählt, alles was ihr über den Weg lief wurde gejagt - alsbald zog Waika nach. Sogar Marvin unser ehemalige Deckbock nahm Reissaus und wurde in die Flucht geschlagen. So langsam wird es wieder ruhiger und die Tiere können nebeneinander fressen. 

Für uns zeigt dies erneut - dass wir wirklich keine Tiere abgeben in Rudel die kleiner als 4 Tiere sind. Kleine Gruppen verändern das Sozialverhalten der Tiere. 

Demnächst Fotos unserer beiden Heimkehrerinnen.

 

19. September

Nun mussten wir uns trennen von Zilly. Mit knapp 7 Jahre hat sie ein prächtiges Alter erreicht. Wenn ein Tier 7 Jahre bei einem ist - dann ist es schwer sie im Rudel zu missen. Nachdem Penelope im Juli verstorben ist konnten wir beinahe zusehen, wie auch Zilly alterte. Nun sind wir sicher, dass sich die Beiden wieder nahe sind - wenn es nach dem Tod irgend etwas gibt, das weiter geht. 

Peneloppe und Zilly - gute Weggenossinnen
Peneloppe und Zilly - gute Weggenossinnen
Zilly wäre im Oktober 7 Jahre alt geworden
Zilly wäre im Oktober 7 Jahre alt geworden

11. August

Einfach zu herzig, wie die Kleinen mitten unter den Grossen sich im Gehege bewegen. Stunden lang könnten wir zusehen.

... dabei entpuppt sich die kleine Mirka als grosses Fotomodell!

Foto des Tages:

9. August

Jetzt gibt es kein Halten mehr, die Babys sind allesamt draussen unterwegs - selbstverständlich werden sie nur abgegeben in grosszügige Haltungen :-)

3. August

Gedanken: Beim Durchsehen unserer Seite sehen wir, dass unsere Tiere in der Regel alt bis sehr alt werden. Wir betrachten dies als Kompliment und sind überzeugt, dass es an der grosszügigen Haltung - am "grossen" Rudel und aber besonders an der Fütterung liegt (Gras und Heu als Hauptnahrungsmittel). 

Kaum ein Tier mussten wir je einschläfern wegen Zahnproblemen - wir haben selten Meeris mit Zysten ... Wie dankbar wir für all das sind. Es macht den Alltag und die Arbeit mit den Tieren definitiv einfacher, günstiger (kaum TA Kosten) einfach leichter Halt!

 

Immer mal wieder kommt uns der Gedanke, dass wir bei Meerschweinchen Binda so langsam auch die Türen schliessen könnten und immer wieder finden wir neue Motivation um weiter zu machen. Klar fällt auf, dass wir weniger Tiere haben - wir trennen uns ab und zu von Stammtieren und lassen sie bewusst ausziehen an gute Plätze - so dass wir weniger Tiere im Rudel haben. Weniger Tiere brauchen weniger Futter und auch das Misten ist bedeutend einfacher.

 

Klar werden wir nicht ewig weitermachen - aber dieses Jahr (2017) wird es bei uns bis zum Jahresende nochmals 3 Würfe geben. Ab dem 6.8 kann Anouschka bereits werfen und heute haben wir die Verpaarung mit Wilma und Luise (mit Lubomjr)gesetzt. Ihre Babys erwarten wir ab dem 10.Oktober.

1. August

Gestern mussten wir uns von Penelope trennen. 6 Jahre und fast 4 Monate alt wurde sie. Ein tolles Alter - aber sie hinterlässt im Rudel und besondern in unseren Herzen eine Riesen Lücke.

Penelope vor wenigen Wochen im Rudel - mittendrin!
Penelope vor wenigen Wochen im Rudel - mittendrin!

26. Juli

Wir geniessen die herzigen Babys von Blue und Mina. Die Beiden von Blue sind eigentlich bereits ab dem 1. Tag im grossen Aussengehege unterwegs. Am Anfang haben wir uns Sorgen gemacht - aber nun stellen wir fest, dass sie schnell wachsen. Herzig so "Winzlinge" unter all den Grossen zu sehen.

Wambuti neben Mama Blue und Adèle
Wambuti neben Mama Blue und Adèle

11. Juli

Oh und das tolle Bild von Magali möchten wir Euch nicht vorenthalten.

4. Juni

Wir denken das war richtig ... noch 2 Zuchttiere aufzunehmen. Die Beiden haben nun gemeinsam Zeit bei uns aufzuwachsen und wir werden dann sehen ... jedenfalls freuen wir uns unheimlich über diese Beiden niedlichen Tiere!

Luise
Luise
Wilma
Wilma

Beide haben sich super schnell im Rudel eingefunden und geniessen das ganze Aussengehege.

In wenigen Wochen wird dann auch noch Emma zu uns stossen ... dann sind wir wieder komplett.

3. Mai

Traurig mussten wir gestern von Tonka Abschied nehmen. Der Entscheid sie gehen zu lassen war nicht einfach aber richtig. Kurz vor der Geburt ist uns aufgefallen, dass sie eine grosse Geschwulst oberhalb ihrer Zitzen hat. Auch hat sie immer mal wieder Schmerzen angezeigt und  vor der Geburt schon Blut verloren - schien aber immer dennoch munter zu sein. Nach der Geburt haben wir sie sofort dem TA gezeigt - wir haben beschlossen abzuwarten solange sie die Babys grosszieht.

Gestern, nach Abgabe ihrer Babys haben wir sie erneut zum TA gebracht, weil uns aufgefallen ist, dass sie erneut Schmerzen anzeigt.

Wir fanden einen riesigen Blasenstein, kaum zu operieren und haben beschlossen, da sie ziemlich sicher auch noch ein Mama CA hat - sie einzuschläfern. Das war ein riesigen Schlag und wir vermissen sie enorm.

Unser Rudel ist nun beängstigend klein geworden. 2 Tiere sind nun auch noch beim Bock und so haben wir im Grossrudel grad noch 7 Tiere. 

Zum Glück lief uns vor einigen Wochen Mina über den Weg und wir haben uns sofort in die kleine Maus verliebt.

Tonka, März 17
Tonka, März 17
Mina
Mina

28. März

Das viel uns nicht schwer, das schönste Foto - der hübscheste Ausdruck - das war heute klar Magalie!

21.März

 

Paloma ist der Schnüggel des Tages!

Sie ist ein Übernahmetier - bei uns geboren, 2 Jahre alt und langsam wird es schwierig sie auch wieder weiterziehen zu lassen ... sie uns uns bereits ans Herz gewachsen!
Sie ist ein Übernahmetier - bei uns geboren, 2 Jahre alt und langsam wird es schwierig sie auch wieder weiterziehen zu lassen ... sie uns uns bereits ans Herz gewachsen!

27. Februar

Wir melden uns nach einer langen Pause zurück. Der Winter scheint sich so langsam zu verabschieden - und darüber ist bei uns grad gar niemand traurig. Es gibt nun wieder Gras und immer wieder wärmende Sonnenstrahlen.

Nicht das bei uns in der Zwischenzeit nichts passiert ist - das möchten wir Euch auch nicht vorenthalten.

Nachdem wir uns von Rose verabschieden mussten, zog Neva 7 Jahre alt zu uns. Sie hat sich sofort eingelebt - obwohl sich ihr hohes Alter bemerkbar gemacht hat. Nun mussten wir sie aber auch schon wieder ziehen lassen. Neva ist mitten beim Fressen im Gehege - unter all ihren Freunden zusammengebrochen und gestorben. 

kurzer Besuch von der 7 jährigen Neva - im Bild ganz rechts aussen
kurzer Besuch von der 7 jährigen Neva - im Bild ganz rechts aussen

Seit einer Woche lebt nun auch Paloma bei uns - sie hatte es nicht so einfach in die Gruppe rein zu kommen. Unsicher und verschüchtert wie sie war am Anfang - nutzen dies die rangniedrigeren Tiere und die Trächtigen um sie zu moppen. 

Sie wurde gejagt, weggeschoben, vertrieben - das kennen wir überhaupt nicht von unserem Rudel. Was da passiert sein muss ist uns ein Rätsel. Gut, Paloma ist echt eine Rivalin für unsere blutjungen Mädels - denn die haben vor allem reagiert und Paloma kam aus einem ganz kleinen Rudel - am Schluss aus einer Paargruppe und musste (weil es nicht anders ging) noch einige Tage alleine ausharren, bevor zu uns kommen durfte. Auch das allenfalls ein Grund, warum sie so kein Selbstvertrauen hatte und das perfekte Opfer war.

Heute aber klappt es, sie darf unter allen fressen  und hat sich vor allem unserer Yakota angeschlossen - die Zwei verstehen sich besonders gut.

Paloma wird sich nun vorerst bei uns einleben - gut möglich, dass sie aber nochmals weiterziehen wird, sobald wir für sie das optimale Plätzli gefunden haben. Mit ihren 2,5 Jahren dürfen wir ihr das schon noch zumuten.

oft fressend neben einander - Paloma such die Nähe von Yakota
oft fressend neben einander - Paloma such die Nähe von Yakota

24. Januar

Der Gang war nicht einfach aber richtig - in Erinnerung bleibt uns ein wunderschönes Tierli und viele, viele Fotos.

Rose und ihre ersten Fotos bei uns August 2010

23. Januar

Wieder sind 2 Tierli bei uns ausgezogen. Django und Eliese haben gemeinsam das Rudel verlassen und ziehen zu einem anderen Meeri in eine tolle Anlage. Das Rudel wird da kleiner sein - aber Platz haben sie riesig viel. Jungtiere abzugeben bereitet jeweils nie so Mühe, wie Tiere aus dem eigenen Rudel. Wir wollten aber reduzieren - und dieser Platz war nun wirklich einmalig.

Morgen werden wir den schweren Gang zum TA machen um unsere Rose zu erlösen. Nun finden wir die Zeit ist gekommen. Sie kommt bei der Kälte nicht mehr aus dem Haus und hat grosse Mühe sich fortzubewegen - also müssen wir nun handeln. Rose würde im Juni sieben Jahre alt - sie ist wirklich unser Lieblingsschweindli. Gut - für Tiere schauen heisst halt auch in diesem Fall - loslassen können.

Rose, Bild Dezember 16
Rose, Bild Dezember 16

8. Januar

Klar machten auch wir uns Gedanken, in den letzten Jahren sanken die Temperaturen nie mehr so tief unter den Gefrierpunkt. Aber aus Erfahrung wissen wir, dass wir uns um die Tiere nicht so viel Sorgen machen müssen. Wir futtern in eisiger Kälte weniger Frischfutter und dieses in kleinen Portionen 3-4 mal über den Tag verteilt. Dann kriegen sie allerhand getrocknete Blüten, Löwenzahn und Kräuter ... das friert nie und garantiert für wärmende Sättigung. Heu haben sie zur Genüge und die Wasserflaschen werden fleissig gewechselt. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass die Tiere spärlich Wasser trinken, wenn es so kalt ist.

Im Aussenbereich hat es viele alte Christbäume (Rottannen) - die geben Schutz vor Wind und Kälte dienen und der Boden ist reichlich mit dunklen, wärmenden Schnitzel (Tierbedarf Landi) eingestreut.

Das reicht - so können sie die Kälte gut überstehen. Nie setzen wir Wärmelampen ein in den Ställen - der Wärmeunterschied - drinnen/draussen wäre zu gefährlich - stattdessen sind viele Häuschen in den Schlafställen von Vorteil - sie werden von den Tieren zu zweit oder zu mehrt benutzt und so wärmen sie sich gegenseitig.

In all den Jahren haben wir unsere Tiere nie nach drinnen geholt (haben dazu auch keine Möglichkeit) und da gab es vor vielen Jahren, in einer der kältesten Nächte die wir mit den Meeris je erlebt habe - sogar eine Meerschweinchengeburt im Stall draussen. Nein die Kleinen kamen nicht tiefgefroren zur Welt. Pepita hatte am 8.11.2008 2 Jungs geboren - Temperaturen lagen im Bereich von Minus 15 Grad. Schon erstaunlich, aber auch den kleinen Babys schien die Kälte nicht das Geringste auszumachen.

Archivbild - Fred und Till, Babys von Pepita 2008
Archivbild - Fred und Till, Babys von Pepita 2008

2. Januar 2017

Alle unsere Tiere haben den Jahreswechsel gut überstanden. 2 Damen sind bei Marvin, Bacon und Lubomjr zu Besuch. Da warten wir ab Ende Februar auf Nachwuchs. 

In den nächsten Wochen werden wir Marvin kastrieren und an seine Stelle wird dann Lubomjr treten. Wir hoffen, dass auch er seine Sache gut machen wird und wünschen uns für 2017 nochmals einige farbige, bunte, lustige und gesunde Würfe.

Unser Rudel haben wir absichtlich verkleinert. Einige Stammtiere durften ausziehen. Die Zucht wird kleiner und auch Nachwuchs wird es nicht mehr so oft geben. 

Dieses Jahr haben wir im Frühjahr einige Würfe geplant und wir werden auch auf Ende Juli nochmals einige Würfe ansetzten. Dazwischen wird es immer wieder ruhig sein im Gehege. Für uns entlastend und die Freude über die anstehenden Würfe wird gross sein. 

Schön, wenn Du auch in diesem Jahr immer wieder mal reinschaust. 

Bilder/Fotos und Infos werden wir stetig aktualisieren.

Vielen Dank für Dein Interesse.

Lubomjr, Sohn von Marvin und Adèle
Lubomjr, Sohn von Marvin und Adèle